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Erneut Schüleraustausch des EAG mit der Salisbury School, USA

In der letzten Ferienwoche war es wieder mal soweit. 21 Schülerinnen und Schüler des EAG traten eine dreiwöchige Reise in dieVereinigten Staaten von Amerika an. Morgens um 4.00 Uhr versammelten sich alle an der Schule. Von dort aus ging es mit dem Bus zum Frankfurter Flughafen. Nach einer achtstündigen Flugzeit erreichten sie New York. Nach der ersten Aufregung über einen Kofferverlust ging es ins Hotel und danach folgte ein dreitägiges, straffes Sightseeing-Programm. Unter anderem wurden die Statue of Liberty, Ground Zero,Ellis Island, Central Park, Broadway und der Times Square besichtigt. Das absolute Highlight war jedoch New York bei Nacht auf dem Empire State Building.
Am Freitag fuhr die Gruppe sechs Stunden mit dem Bus Richtung Süden nach Salisbury zu ihren Gastfamilien. Nach einem gemeinsamen Begrüßungsessen verbrachten die Schüler ihr erstes Wochenende bei ihren Familien.
Unter der Woche unternahmen die EAGler viele tolle Ausflüge in die Umgebung. Darunter waren eine Kajakfahrt, ein Besuch beim Bürgermeister,das Erkunden eines Naturschutzgebiets und des  NASA-Centers in Wallops und natürlich ein Tag am Meer. Auch durfte ein Besuch von Washington D.C. nicht fehlen. Bei 36 Grad wurde die Stadt erkundet.
Natürlich besuchten die EAGler auch den Schulunterricht und lernten dabei das amerikanische Schulsystem kennen. Die Salisbury School ist eine Privatschule mit sehr kleinen Klassen von 4-10 Schülern. Diese sind zwischen 15 und 18 Jahre alt. Der Unterricht beginnt um 8.30 Uhr und endet um 15.30 Uhr. Es werden dort jeden Tag dieselben Fächer unterrichtet. Ungewöhnlich war für die deutschen Jugendlichen, dass es keine geschlossenen Klassenräume gab. Nur durch halbhohe Schließfächer wurden die Zimmer zum Flur abgetrennt und trotzdem ging es leise zu. Für „Stimmung“ sorgte die Schulglocke. Es war kein Gong, sondern es wurden immer verschiedene klassische Melodien gespielt. Das wäre doch auch was für die hiesigen Schulen.
Viel zu schnell gingen die Tage vorbei. Das Lagerfeuer am Strand, mit ihren amerikanischen Freunden, wird noch lange in Erinnerung bleiben.
Am letzten Abend gab es in der Schule noch ein gemeinsames Abendessen mit allen Gastfamilien. Die deutschen Schüler bedankten sich mit einem selbstgedichteten Lied. Der Abschied am nächsten Tag war sehr emotional und fiel allen schwer. Ein Trost bleibt, denn nächsten Sommer gibt es ja ein Wiedersehen in Oberkochen.

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