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Begegnungskonzert mit französischen Gästen aus Dives sur mer in Oberkochen

Viele Proben gab es vor dem Konzert nicht. Was dabei herauskam, waren jedoch gesangliche und orchestrale Schmankerl - mit weltlichen, geistlichen und klassischen Parts, Gospels und spritzigen gesanglichen Darbietungen, die unter die Haut gehen. Es erklang ein besonderes Konzert in der katholischen Kirche Sankt Peter und Paul Oberkochen, das wohl noch lange nachhallen wird.
Silke Brand dirigierte den Chor „Cantabile“ aus Dives-sur-mer, weil die Kollegin aus der Normandie wegen einer Erkrankung nicht mit ins Schwabenland reisen konnte. Mit Klangfülle und feiner Modulation glänzten die erfahrenen Sängerinnen und Sänger aus Dives in „Mon amont de St. Jean“. Als hätten sie immer zusammen gesungen, intonierten musica é und „Cantabile“ den Song „Only time“ würdevoll und ausdrucksstark.
Spritzig, locker und leicht erklang „Toute la pluie tombe sur moi“, besser bekannt als Welthit „Raindrops keep falling on my head“. Mit tollem Sound, rhythmischen Effekten und viel Gefühl sang musica é „Tears in heaven“. „Superbe, superbe“ wurde vor allem aus der Ecke der französischen Gäste Beifall bekundet.
„Die Big Band des EAG hat absolute Vorzeigequalität“, urteilte der stellvertretende Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins, Richard Burger, nach dem Konzert und beim nachfolgenden Partnerschaftstreffen in der Mühlenscheuer.
Mächtige und differenziert-schwierige Kompositionen brachten die Musiker der EAG-Big Band zu Gehör. Unter dem Dirigat von Ralf Lehmann zeigen die Schülerinnen und Schüler, dass sie hohes Format entwickelt haben. Viel technisches Können charakterisierte den Vortrag „Blue rich saga“ und ein Medley aus „Der Pate“. Ein fulminantes Werk, das mit lang anhaltendem Beifall belohnt wurde.
Beim Orchester „L’orchestre à vent de l’école de musique“ aus Dives-sur-mer mit seinem Dirigenten Arnaud Grassin bestach insbesondere die Akkord-Qualität. Die Gäste aus Dives entführten das Publikum in den Wilden Westen. Vor allem beeindruckte die Leistung der Trompeter, die ihre „Schwerstarbeit“ mit Bravour verrichteten. Beim gemeinsamen Auftritt der beiden Orchester erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt, kurz vor dem Beginn der Abendmesse.


Mit freundlicher Bereitstellung von Lothar Schell

Foto: Gerd Keydell

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