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Robotern in Debrecen

Team des Ernst Abbe Gymnasiums fürs zentral-europäische Finale in Ungarn qualifiziert

Thomas Haag, Shannon und Ryan Newman sowie Silas Gerhard fiebern schon richtig. Am Freitag startet man ins ungarische Debrecen, wo das zentral-europäische Finale im First Lego-League-Wettbewerb stattfindet.
.. von Lothar Schell

Oberkochen  "Fiebern ist das eine, aber das Wichtigste ist eine konzentrierte Vorbereitung", sagt Silas Gerhard. Dafür sorgten in den letzten Wochen Sonja Fick und Kevin Haag als Coach und Mentor. So ganz nebenbei wird dem Reporter nicht ohne Stolz gesagt, dass das hiesige Gymnasium nun schon seit zehn Jahren in der Lego-League-Szene mit von der Partie ist. Und das sehr erfolgreich. Das aktuelle Team hatte den Regionalwettbewerb in Göppingen gewonnen und war im Semi-Finale Südwest in Esslingen auf dem vierten Platz gelandet. Damit war die Qualifikation  für das am kommenden Wochenende stattfindende zentral-europäische Finale in Debrecen erreicht. Das letztjährige Team hatte dieses Ziel schon einmal erreicht. Am Freitag geht´s mit dem gemieteten Kleinbus los, am Samstag und Sonntag  geht der Wettbewerb über die Bühne und am Montag tritt man wieder die Heimreise an. "Wir wollen uns im Kreise der Besten gut verkaufen", sagt Silas Gerhard. "In Debrecen geht die internationale Klasse an den Start", fügt Lehrerin und Coach Sonja Fick hinzu. Genau gesagt sind es 26 Teams aus sieben Nationen. "Wir müssen kollektive Stärke unter Beweis stellen", meint Shannon Newman. Die englische Sprache beherrschen sie alle, müssen sie auch, denn beim Wettbewerb laufen Aufgabenstellung und Konversation in Englisch. Robot-Aufgaben sind zu lösen, es geht um einen Forschungsauftrag, ums Robot-Design und die Team-Bewertung steht summa summarum im Fokus. "Trash-track" lautet die diesjährige Headline, es geht um Müllvermeidung. Kreative und gute Lösungen sind gefragt. Mit einem Anliegen, das schon noch ein wenig Kummer macht, rückt Thomas Haag heraus. "Das viertägige Unternehmen ist nicht ganz billig", sagt er. Die Firma Zeiss und der Förderverein haben bereits ihren Obolus geleistet, aber einige Euros fehlen noch. Also: weitere Sponsoren gesucht. Klar, dass das EAG-Team trotz der schier überbordenden Konkurrenz nach vorne blickt. Schließlich gibt es da ja noch das Weltfinale, das in diesem Jahr in St. Louis stattfinden wird.

Das Team "German EAGles" des Ernst-Abbe-Gymnasiums, zusammen mit ihrer Betreuerin.

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