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FTC-Weltfinale Detroit - der letzte Tick hat leider gefehlt

Vier Tage lang weilten Thomas Haag (JG 2), Luca Weigand (JG 1) und Daniel Schweikert (JG 2) in Detroit. "Keine Spur von Enttäuschung, es war schon ein echter Hit, dass wir das Weltfinale erreicht hatten", so Daniel Schweikert (18) im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Creme de la creme traf sich in Detroit mit ihren Robotern.
Das Ernst-Abbe-Gymnasium ist seit über zehn Jahren bei den großen Wettbewerben wie WRO (World Robot Olympiad), FLL (First Lego League) und FTC (First Tech Challenge) mit von der Partie und die Erfolgsliste ist ellenlang. In Detroit reichte es heuer nicht. Vor allem die Konkurrenz aus den Vereinigten Staaten war riesengroß. In den langwierigen Quali-Runden konnten die "German Eagles" immerhin vier von neun Partien gewonnen und einmal fiel der Roboter unerwartet aus.
"Warum auch immer, wir können es nicht nachvollziehen", erklärt Daniel Schweikert. Ein einmaliges Erlebnis für das EAG-Trio war "Sightseeing" in Detroit und die Niagara-Fälle. Für Daniel Schweikert und Thomas Haag war es der letzte Wettbewerb am EAG. Die beiden haben jetzt das Abitur hinter sich. Den Deutsch-Part durfte man, weil Detroit "dazwischen kam", nachschreiben. Für Luca Weigand heißt es: "Neues Spiel, neues Glück."
ls/Foto: privat

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1. Bild, v.l. Luca Weigand, Thomas Haag, Daniel Schweikert 2. Bild, v.l. Thomas Haag, Daniel Schweikert, Luca Weigand



Schüler der „German Eagles“ gewinnen in Spanien

Thomas Haag (17) ist in Sachen „First Tech Challenge“ ein alter Hase. Aber „aus dem Nichts zum Sieg“, das habe er noch nie erlebt, erzählt er von seinen Eindrücken beim offenen internationalen Wettbewerb in Barcelona. Ein kleines Team hat Großes erreicht. Mit einem Zweier-Team wohlgemerkt. Die Konkurrenz in Barcelona ist förmlich geschockt.

20 Teams aus ganz Europa gingen an den Start. Drei davon aus Deutschland, davon zwei aus Stuttgart und die „German Eagles“ vom EAG Oberkochen. Nach fünf Qualifikationsmatches stand Rang fünf. Dann galt es, Allianzen mit anderen Teams zu bilden. Zusammen mit einem Team aus Stuttgart siegten sie im Halbfinale gegen die Allianz der Erstplatzierten.

„Nach den Qualis hatten uns die anderen überhaupt nicht auf dem Schirm“, erzählt Thomas Haag, der seinem Kompagnon Daniel Schweikert (18) ein Sonderlob verleiht. Er habe ihn für die Roboter-Wettbewerbe animiert und er sei nach nur einem Jahr voll dabei, so Haag und Trainerin Sonja Fick kann das nur unterstreichen.

In der „Captain-Rolle“ gewannen die „German Eagles“ mit den Stuttgartern auch das Finale gegen die hoch favorisierte niederländisch-spanische Allianz den „Winning Alliance Award“ und quasi als Sahnehäubchen obendrauf den „Control Award“ für die beste Programmierung des Roboters.

Von Lothar Schell

Zweite First Tech Challenge-Qualifikation in Stuttgart 

Nach dem FTC-Qualifikationswettbewerb in Aviano sandte das EAG beide FTC-Teams zum neugegründeten FTC-Qualifikationswettbewerb an die Internationale Schule nach Stuttgart.
Der eintägige Wettbewerb bestand aus den vormittäglichen Proben der Roboterfunktionen und den Roboterinspektionen. Dabei werden die Roboter auf Verstöße gegen die Spielregeln oder technische Ungenauigkeiten geprüft.
Am Nachmittag fanden zuerst die Qualifikationsspiele statt, bei denen jedes Team ein Partnerteam zugeteilt bekommt und gegen eine Gegnerallianz (ebenso bestehend aus zwei Teams) in einer autonomen Phase (vorprogrammierte Phase) und einer gesteuerten Phase (die über zwei Controller gesteuert wird) antreten muss. Die Punkte, die von einer Allianz gesammelt werden, werden später auf beide Mitspielerteams übertragen und werten sich nach jedem der fünf Qualifikationsspiele auf.
Nach der Qualifikationsrunde gelangten die icE AGe Sloths (Leonie Zoller, Adrian Haag, Nele-Christin Schäffauer, Jasmin Funk, Marit Riedel – alle Klasse 10a) auf den 13. Platz und konnten sich deshalb nicht für das Finale qualifizieren. Das Team kämpfte leider mit technischen Problemen – in drei von fünf Runden konnte der Roboter nicht fahren.
Die German EAGles (Thomas Haag, Daniel Schweikert, Christine Kopik, Philipp Kraus, Erik Daneker - alle JGS 2), die sich schon in Aviano für das Weltfinale in Detroit qualifiziert hatten, belegten den 1. Platz, den sie mit ihrem Allianzpartner auch verteidigten.
Obwohl die German EAGles im Robot Game als Captain wieder Sieger des Gesamtwettbewerbs wurden, durfte ein italienisches Team das Ticket nach Detroit in Empfang nehmen, da sie in Stuttgart als das beste Team der Wettbewerbe und des Teamgeists ausgezeichnet wurden.
Wir drücken unseren German EAGles die Daumen in Detroit!

First Tech Challenge in Aviano – und weiter zum Weltfinale nach Detroit 

Beim First Tech Challenge (FTC) im italienischen Aviano erfüllte sich das Robotik-Quartett des Ernst-Abbe-Gymnasium mit der Qualifikation fürs Finale in Detroit einen Traum.
Aber was Detroit mit dem Abitur zu tun? Ganz einfach: In Aviano sind Christine Kopik, Erik Daneker, Daniel Schweikert und Thomas Haag mit ihrem Roboter über sich hinausgewachsen und haben das Finale erreicht, das vom 24. April bis zum 27. April im amerikanischen Detroit stattfinden wird. Wenige Tage später, am 30. April, steht aber das Deutsch-Abitur auf der Agenda. Die finale Vorbereitung ist extrem kurz und der Jetlag ist auch zu beachten. Zuerst einmal aber überwiegt die Freude über eine echte Sensation. Über zwanzig Teams aus ganz Europa waren am Start. Man war ja als krasser Außenseiter ins Rennen gegangen. „Respekt, ich hatte das kaum für möglich gehalten“, blickt Betreuerin und Trainerin Sonja Fick zurück. „Ja nicht Schlusslicht“, so die Erwartungshaltung von Daniel Schweikert. Christine Kopik war schon ein wenig optimistischer: „Platz im Mittelfeld, das wäre optimal.“ Thomas Haag, alter Hase in Sachen Roboter, äußerte: „Das Beste geben und mal schauen.“ Alles rausgehauen haben sie dann in den Quali-Spielen. Alle gewonnen und nach der Vorrunde war man Dritter. Das Gefühlsbarometer stieg in den grünen Bereich. Gut lief es dann in den Allianzen mit anderen Teams.
Auch der „worst case“, dass im Semi-Finale der Arm des Roboters abbrach, wurde gemeistert. Das Erfolgsquartett schaffte das Finale. Zwei fahren nach Detroit, darunter das EAG. Zurück zum Abi. Schulleiter Ulrich Wörner macht klar, dass man den Roboter-Freaks keine Steine in den Weg legt. „Wenn sie nach Detroit wollen, dann dürfen sie“, betont er. Ganz einfach, dann gibt es eben einen Nachtermin fürs schriftliche Deutsch-Abitur. Und die „erfolgreichen Vier“ betonen kategorisch: „Wir fahren zum Weltfinale.“ Thomas Haag hat es schon einmal erlebt.
Von Lothar Schell

Roboter vs. Schüler – First Tech Challenge

10 Schüler des EAG begaben sich vom 8. bis zum 10.10.18 nach Althütte, um dort ihre Werke der Robotik zu perfektionieren. Die Zeit verbrachten sie dort nicht allein, sondern in Zusammenarbeit mit dem Königin Katharina Stift, welches mit 11 Schülern teilnahm, unter gemeinsamer Leitung von Frau und Herrn Fick.

Das EAG selbst brachte dabei zwei Teams mit je fünf Schülern aus den Klassen 10 und 12 hervor: Die „IcE AGe sloths“ und die „German EAGles“. Das Trainingscamp wurde in diesem Jahr an einen anderen Ort, in das Haus Lutzenberg, verlagert, welches uns täglich drei Mahlzeiten bereitstellte. Dem war jedoch nicht genug, denn auch zwischendurch wurden die Schüler mit diversen selbstgemachten Kuchen und Süßigkeiten, aber auch mit Äpfeln aus Lehrer-eigener Ernte versorgt. Genug Energie in Form von Nahrung konnte somit zur Genüge aufgenommen werden.

Gearbeitet wurde meist unter freiem Himmel im Hof des Hauses. Dabei standen die Teams vor verschiedenen Herausforderungen, sowohl im Bau und der Programmierung als auch in der konstruktiven Arbeit im Team. Besonders interessant waren insbesondere die Testphasen der Roboter, in denen die Teams sowohl die eigenen Ergebnisse als auch die Lösung der anderen auf die gegebene Aufgabenstellung praktisch angewendet beobachten konnten.

Durchgehende Arbeit an den Robotern war jedoch nicht produktiv und so wurden auch die Pausen effektiv genutzt, um das Teambewusstsein zu stärken. Durch Teamspiele wie Tabu oder Fußball wurde zudem auch die Stimmung gehoben und im weiteren Verlauf des Tages konnte mit neuer Motivation weitergearbeitet werden.

 

German Eagles – voll neuer Erfahrungen erfolgreich aus USA zurück

Mit einem Koffer voll neuer Erfahrungen trafen die German Eagles kürzlich wieder in der Heimat ein. Ende April hatten sie am Weltfinale der First-Tech-Challenge mit ihrem selbstgebauten Roboter in Detroit teilgenommen. Kevin Haag, JGS II, berichtet: „Es war nicht nur großartig, am Weltfinale teilzunehmen, wir bekamen auch Einblicke in die amerikanische Kultur.“
Am gesamten Wettbewerb von FIRST waren etwa 600 Teams aus aller Welt beteiligt, wovon 128 in der Kategorie des First-Tech-Challenge teilnahmen. Der Wettbewerb selbst war in verschiedene Abschnitte gegliedert. Am ersten Tag wurde der eigene Roboter in seinem Design und seiner Umsetzung durch eine Jury bewertet. Nicht zuletzt hatte das 75 Seiten lange Protokoll bei der Bewertung entscheidenden Anteil. Nach diesen Bewertungen wurden alle Roboter in einer Inspektion überprüft, woraufhin die eigentlichen Wettbewerbe begannen.
 
In insgesamt 9 Spielen versuchen Allianzen von je zwei Teams möglichst viele Punkte gegenüber einer gegnerischen Allianz zu erlangen. Punkte können dadurch erzielt werden, dass ein Regal mit Blöcken gefüllt und eine Figur in eine Sicherheitszone außerhalb des Spielfeldes befördert wird. Die German Eagles gewannen als Team insgesamt 2 Spiele und platzierten sich damit auf dem 51. Platz.
Die sich an den Wettbewerb anschließenden zwei Tage nutzten die „German Eagles“, um zwei besondere Attraktionen in der Nähe Detroits zu besuchen. Das Henry Ford Museum bot dabei einen Einblick in die amerikanischen Innovationen der Automobilindustrie, das anliegende Greenfield Village spiegelte ein Dorf aus dem 19. Jahrhundert wieder.
Den Abschluss dieser Reise markierte ein Besuch der Niagara Fälle. Nach einigen Stunden Fahrt boten diese schließlich einen atemberaubenden Anblick, den die „German Eagles“ nebst ihrem Erfolg mit nach Hause nahmen.

Roboter muss schlank zum Finale fliegen – „German EAGLes“ go USA

„Wie bekommen wir vom Roboter noch zwei Kilogramm weg, damit er auch mitfliegen kann?“ Dieses wichtigste Gepäckstück soll in zwei Wochen den Erfolg der „German EAGles“ bei ihrer Teilnahme am Weltfinale des internationalen Wettbewerbs „First Tech Challenge“ vom 25. bis 28. April in Detroit sichern.

Unter der Leitung von Lehrerin Sonja Fick konstruierten, programmierten und gestalteten die Teilnehmer der Robotik-AG jedes Detail des Roboters, an dem sie Woche für Woche neue Aufgaben programmieren oder bestehende Abläufe optimieren.

In der AG bildeten sich zwei Teams, die „German EAGles“ und „Wrath of the Machine“, die beide an den Regionalwettbewerben in Aviano und Stuttgart teilnahmen. Dort kamen die Gegner aus ganz Europa, z. B. Italien, England und Holland. Es ging um nichts Geringeres als die Teilnahme am Weltfinale.
Während „Wrath of the Machine“ in Aviano in der Vorrunde scheiterte, konnten das Team mit dem Spielpartner „Robotigs“ aus Göttingen in Stuttgart Rang zwei erringen und ins Halbfinale einziehen.
Anders bei den „German EAGles“: Unter Mannschaftsführer Kevin Haag siegte das Team souverän in Aviano und errang den „Control Award“ für die beste Programmierung. In Stuttgart erreichten sie den Platz des Gesamtzweiten mit Spielpartner „F.R.O.G.“s aus Stuttgart. Damit schloss sich der Kreis und die beiden EAG-Teams standen sich im Finale gegenüber. Nach spannenden Spielabläufen setzen sich die „German EAGles“ auf Grund ihres effektiveren Vorgehens durch.

Die Reisevorbereitungen laufen inzwischen auf Hochtouren. Die Experten von „Wrath of the Machine“ wünschen ihren ehemaligen Kontrahenten viel Erfolg auf internationaler Mission und hoffen, dass sie alle Tüftler und Konstrukteure des EAG würdig vertreten.

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