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FTC 2017

Gut behauptet in der internationalen Elite

Ernst Abbe Gymnasium Beim "First Tech-Challenge" (FTC) im italienischen Aviano verpasste das EAG-Team nach unverständlichen Entscheidungen der Schiedsrichter das Finale   von Lothar Schell

Einen Roboter entwickeln, bauen und programmieren und mannschaftliche Geschlossenheit im direkten Duell mannschaftliche Geschlossenheit beweisen gegen die gegnerischen Teams. Drei Tage lang weilte das EAG-Team mit Jannik Nar, Benedikt Frank, Maximilian Schäffauer und Marcus Anderson mit seiner Betreuerin und Trainerin Sonja Fick im italienischen Aviano zu einem internationalen FCT-Wettbewerb, an dem sechzehn Teams aus Holland, Spanien, Italien, Deutschland und auch aus Amerika teilnahmen. Im September letzten Jahres hatte man die Spielbeschreibung erhalten "und wir haben hart auf diesen Wettbewerb trainiert", sagt Marcus Anderson, der bereits im vergangenen Jahr FCT-Erfahrung gesammelt hatte. Am ersten Tag in Aviano erhielt der Roboter seinen Feinschliff und es liefen auf Englisch die in der Spielbestimmung geforderten Jury-Gespräche. Nach der Auslosung kam am zweiten Tag mit der Qualifikation die erste Stunde der Wahrheit. Sechs Matches musste das EAG-Team spielen, vier wurden gewonnen. "Das Halbfinale wurde zu einem echten Ärgernis", so die vier Schüler vom EAG unisono. Drei Spiele waren zu absolvieren, zwei davon musste man siegreich bestehen. "Wir waren auf der Höhe, aber der Schiedsrichter aus Holland spielte nicht mit, Frust pur", blickt Marcus Anderson zurück. Vor allem bei der "Strafen-Vergabe" sei das Oberkochener Team benachteiligt worden. "Es war wirklich offensichtlich", erhärtet Betreuerin Sonja Fick. Aus im Halbfinale. Auch der "Head-Schiri" schritt nicht ein. "Das hat uns ums Finale gebracht", bilanzieren die ehrgeizigen Roboter-Freaks. Einen kleinen Trost gab´s dann dennoch. Für das besondere Design und die originäre Bau-Idee ihres Roboters konnte das EAG-Team den "Rockwell Collins Innovate Award" mit nach Hause nehmen.

Im Bild v.l. Maximilian Schäffauer, Marcus Anderson, Benedikt Frank und Jannik Nar   Text: Lothar Schell

 

 

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