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Besuch nach Dives-sur-Mer 2013

Gegen 7:00Uhr begann der 27. Schüleraustausch des Ernst-Abbe-Gymnasiums mit dem College Paul Eluard in Frankreich. Nach 12stündiger Busfahrt kamen die oberkochener Schüler am College der Partnerstadt Dives-sur-Mer in Begleitung von Frau Mazeron und Herrn Peters an.

Da die Schülergruppe an einem Mittwoch eintraf und an dem darauffolgenden Tag ein Feiertag stattfand, hatte sie Zeit um sich von der langen Fahrt zu erholen und die Gastfamilie richtig kennenzulernen. Auch traf sich die gesamte Austauschgruppe für einen gemeinsamen Spaziergang zum Strand.

Am Freitag wurde dann die Mont-Saint-Michel, eine Abteistadt aus dem 11. Jahrhundert, zusammen mit den Austauschpartnern besichtigt. Nebenbei gab es interessante Fakten zu ihrer Entstehung von Mme. Guillotte, der französischen Deutschlehrerin. Mit der anschließenden Freizeit in Saint-Malo zahlte sich die Aufmerksamkeit aus.

Die Gruppe im Mont-Saint-Michel

Die Gruppe im Mont-Saint-Michel

Das Wochenende verbrachten die Schüler mit unterschiedlichen Aktivitäten, wie einem Spaziergang zu den „Vaches Noirs“, Fußball spielen oder in der beliebten Spielhalle „Laser Quest“.

Um während des Austauschs auch geschichtliche Ereignisse zwischen Frankreich und Deutschland zu betrachten, fuhr die Schülergruppe am Montag zuerst in die Tapisserie von Bayeux, in der auf einem 70m langen alten Teppich die Eroberung Englands durch Wilhelm den Eroberer festgehalten wird. Weiter ging es mit den Landungsstränden der Alliierten. Hier machte der französische Geschichtslehrer M. Poullias von seinem Wissen gebrauch und erklärte sowohl interessant als auch anschaulich die Szenen, die sich in der Normandie zur Zeit des zweiten Weltkrieges abspielten. Abgerundet wurde die Tour mit einer eindrucksvollen Besichtigung des amerikanischen und des deutschen Soldatenfriedhofs.

Der Amerikanische Friedhof

Der amerikanische Friedhof

Nachdem die Schüler am nächsten Tag in zwei Unterrichtsstunden schnuppern durften, präsentierten ihre Austauschschüler ein selbst gedichtetes Lied über die deutsch-französische Freundschaft. In dem Musikprojekt steckte viel Mühe und so durften sich die deutschen Schüler auch an einem Lied versuchen. Am Dienstagnachmittag folgte eine interessante „Stadtralley“ durch Dives-sur-Mer. Während die Schüler durch den Ort liefen versuchten sie Passanten nach Informationen über sämtliche Gebäude und Plätze zu fragen, um somit die meisten Punkte zu sammeln.

Die Deutschen Schüler vor der Burg

Die deutschen Schüler vor der Burg

Am Mittwoch ging es dann in die Geburtsstadt von Frau Mazeron, nach Caen, der Hauptstadt der französischen Region Basse-Normandie. Unter der Führung von Frau Mazeron ging es zuerst zur Burg und später in die verregnete und windige Altstadt. Danach bot sich, wie schon in Saint-Malo, eine Freizeit, in der die Schüler zu Mittag essen und einkaufen konnten.

Die Gruppe vorm Rathaus

Die Gruppe vorm Rathaus

Den Donnerstagmorgen verbrachten die Schüler in den verschieden Klassen bis der Bus zur Käserei bereit stand. Dort angekommen begann eine „Werksbesichtigung“ mit unterhaltsamen Kurzfilmen zur Käseherstellung. Durch die nachfolgende Verkostung des Käses kauften Lehrer sowie Schüler einige Laibe und den Hauseigenen Cidre als Geschenk für die Verwandten. Auch hier konnte Frau Mazeron mit ihrem französischen Fachwissen glänzen. Sie klärte kurzerhand über den berühmten und speziell dort hergestellten Camembert auf.
Nach der Ankunft am College erfolgte ein Spaziergang zum Strand mit anschließenden Spielen wie Rugby und Handball.

Am Strand von Dives-sur-Mer

Am Strand von Dives-sur-Mer

Noch am selben Abend fand der Empfang bei der Bürgermeisterin von Dives-sur-Mer statt. Hier erschienen viele Eltern und am Austausch beteiligte, sodass dies der perfekte Zeitpunkt war um die zuvor erstellten Dankesreden zu präsentieren.

Der Abschied am nächsten Morgen von den französischen Schülern und deren Eltern fiel sehr schwer und lief bei Einigen unter Tränen ab.
Auf der Heimfahrt wurde das Zwischenziel Paris angepeilt. Nach der gemeinsamen Erkundungstour, vorbei am Eiffelturm, am Louvre und am Centre Pompidou, wurden viele Souvenirs und kleine Eiffeltürmchen für die Daheimgebliebenen gekauft. Nach insgesamt 17 Stunden von Dives-sur-Mer aus, erreichten die Schüler das Ernst-Abbe-Gymnasium in Oberkochen, wo sie von ihren Eltern schon freudig in Empfang genommen wurden.

In Paris vor dem Eifelturm
In Paris vorm Eifelturm

Einen besonderen Dank gilt es an die Begleitlehrer Frau Mazeron und Herrn Peters zu richten.






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