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MOndfinsternis 2015

„Riesiger Blutmond über Deutschland“

So titelten Zeitungen und Medien - übertrafen sich in Superlativen. Ein „Blutmond" sollte zu sehen sein, „riesig" sollte er sein. Fakt war: in der Nacht vom 27. auf den 28. September 2015 fand eine Mondfinsternis statt. Dies passiert immer, wenn der Vollmond in den Schatten der Erde tritt und kein Sonnenlicht mehr erhält. Das Licht der Sonne streift aber durch die Erdatmosphäre, wobei der blaue Anteil gestreut wird, der rote Anteil in den Erdschatten eindringt und den Mond während der Finsternis rötlich erhellt („Blutmond"). Außerdem war der Mond bei dieser Mondfinsternis zufällig gerade am nächsten Punkt seiner elliptischen Umlaufbahn um die Erde und war daher etwa 8% größer als im Durchschnitt. „Riesig" war er deshalb nicht. Trotzdem trafen sich ca. 15 Schülerinnen, ein Schüler und einige Eltern, um unter Leitung von StD Burger und „Ex-Lehrer" Hopfensitz der Kälte und der Müdigkeit zu trotzen und die Mondfinsternis vom Dach der Schule mit den Instrumenten der Sternwarte zu verfolgen. Um 3.07 Uhr begann der Mond in den Schatten der Erde einzutreten, ab 4.10 Uhr war er vollständig und um 4.47 Uhr war er am tiefsten im Schatten der Erde. Es war zwar kein „riesiger Blutmond", eindrucksvoll war es aber schon zu sehen, wie die silberne Mondscheibe allmählich immer dünner wurde und sich rötlich färbte, bis schließlich der Mond nur noch fahl am Himmel stand. Die Schülerinnen und Schüler, die sich die halbe Nacht um die Ohren geschlagen hatten, waren am nächsten Tag in der Schule übrigens leicht zu erkennen – an ihren kleinen Augen.

Mondfinsternis



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