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Gruseliges und gespenstisch-schönes Musical

„Huh-huh“ - auf ging‘s nach Schloss Eulenstein, wo alle großen und kleinen Geister sehnsüchtig darauf warteten, wieder einmal spuken zu dürfen. Und wer wünscht sich nicht, durch Spuk und Spaß einmal im Schulalltag verzaubert zu werden?
Karla von Radau (Alena Schnell, Kl. 6c), Schlossherrin auf Schloss Eulenstein, rief zur Geisterstunde. Alle Geister von nah und fern waren gekommen, um nach langer Zeit wieder einmal kräftig auf Eulenstein zu spuken. Rübezahl (Lea-Marie Knecht, Kl.6c) mahnte vehement an, dass man auf die Oberspukerin, die kleine Hexe, unbedingt warten müsse. Diese (Lina Ringler, Kl. 6b) kam etwas spät, aber führte sogleich zum ersten Mal ihre Krachmaschine vor und überzeugte dabei mit souveränem Sologesang. Anlass für die Feier war der 1000ste Geburtstag des Flaschengeistes (Jule Stein, Kl.6c), der eigens zu seinem Geburtstag seinem Flaschen-Zuhause sprachlich sicher aus dickem Nebel entstieg.
Während die Fledermäuse und Geister des Chores bei gut artikuliertem Chorgesang im Schloss spukten, bemerkten sie schnell Graf Dracula (Justus Fiekers, Kl. 6c), der sich schauspielerisch gekonnt im Weinkeller verirrt hatte. Doch dem notorischen Schlossstörenfried Fritz Rabatz von Ach und Krach (Annika Bühler, Kl. 6b) war das alles ein Dorn im Auge: Auftrittsstark und stimmsicher wollte er die Geburtstagsparty mit schallendem Donner seiner Trommeln beenden.
Deshalb verhexte die kleine Hexe den Schlossboden, so dass Fritz Rabatz sich heiße Sohlen holte und schreiend entfloh. Die Obergeister (Alexander Juschkin, Kl.6c, Nicola Carruba, Kl. 6b, Josepha Schneider, Kl. 6c) hielten sich vor lautstarkem Lachen darüber die Bäuche.
Schließlich schlug der Geisterrat Fritz Rabatz ein Abkommen vor, wonach sich dieser in die Geistergesellschaft einfügen könne, wenn er seine Trommeln allen Geistern zur Verfügung stelle. Dann dürfe auch er auf der berühmten Krachmaschine der kleinen Hexe mitgeistern und im Schloss herumspuken. Das taten schließlich alle gemeinsam bei der „Geister-Party“-Rumba, mit der ein musikalisch und darstellerisch überzeugender Spuk ausklang. Erzählerin Ella Huwer (Kl. 5b) rundete besonnen ab: Beim nächsten Geburtstag des Flaschengeistes könne die Party so einvernehmlich wieder steigen.
Bühnenbild, Kostüme, der gespenstisch-schöne Gesang der Fünft- und Sechstklässler sorgten unter der Gesamtleitung von Katja Strümpfel für einen erquicklichen Abend, den das zahlreich erschienene Publikum mit viel Applaus honorierte. Dabei gebührt der Projektband unter Leitung von Karsten Falk ein besonderer Dank für die musikalisch versierte Basis des Gespenstertreibens (Kathrin Gassmann - Alt-Sax, Leonie Zoller - Tenor-Sax, Enea Taurozza - E-Git, Fabian Wendelberger - E-Bass, Jannis Huber - Drums, Karsten Falk – Arrangement., Piano).
Nicht zuletzt kam alles durch die tatkräftige Unterstützung der Theatermentoren (Franziska Betzler, Elna Fichtner, Katharina Wirth, Kl.8) und Technik-AG (Marc Klopfer, Lorenz Maier, Aaron Thorwarth, Kl.10) zusammen.

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