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Talente-Show im Herbst – Gespenstisches und GehaltvollesEAGmixt mit Musik und Gesang, Lesung und Combo-Sound am Ernst-Abbe-Gymnasium Oberkochen

Am Freitag, dem 16. November 2017, fand traditionell das herbstliche „EAGemixt“ statt. Der Abend stand ganz im Zeichen eines kleinen Nachtgespensts, das allerhand Schulabenteuer erlebte. Davon wussten die beiden Moderatorinnen Aurelia Eidemiller (Kl. 7a) und Carolin Raum (Kl. 7b) spannend zu berichten.Gleich zu Beginn zeigte der Chor der Klassen 5 in seinem Lied „Das Gespenst“, dass man sich mit Nachtgespenstern gesanglich gut auskennt. Dabei schlich sich nebenbei ein „Ohrwurm“ im gleichnamigen Lied heran, welcher sich auch beim Publikum des EAG ganz zu Hause fühlte. Den schwungvollen Gesang begleitete Katja Strümpfel am Klavier. Rhythmisch akzentuiert ging es im Programm mit der Bläsercombo „Pustefix“ der Schüler der Klassen 9-11 und ihrem Titel „It don’t mean a thing“ weiter. Die Combo unter der Leitung von Ralf Lehmann mit ihrem gemischten Bläsersatz und der energetischen Rhythmusgruppe intonierte einen mitreißenden Groove. In „The Sheikh of Araby“ hörte man arabische Anklänge in den Melodien.

Während die Moderatorinnen vom Aufräumen der Schulsachen des Nachtgespensts berichteten, bereitete sich Maximilian Söllner (Kl. 7b) auf seinen Auftritt mit dem Tenorhorn vor. Das bekannte Stück „Moonriver“ intonierte er mit einem äußerst einfühlsamen Ton. Mit Gedanken zum Thema „Freundschaft“ leiteten die Moderatorinnen auf die folgende Lesung aus dem Roman „Nennt mich nicht Ismael“ von Michel Gerard Bauer über. Finn-Rouven Kaiser (Kl. 6a), Sieger des diesjährigen Vorlesewettbewerbs der Klassenstufe 6, führte mit spannender Intonation in die Geschichte über Streitigkeiten und Versöhnungen in einer neunten Klasse ein. Den ersten Teil des Abends beendeten Katharina Wirth (Kl. 7c) und Hannah Kühling (Kl. 7c) mit dem Titel „All of me“ von John Legend, den sie sowohl gemeinsam als auch solistisch überzeugend interpretierten. Sowohl das kleine Nachtgespenst als auch das Publikum bekamen danach eine Pause, in der beide von der Klasse 7a bewirtet wurden.

Den zweiten Teil des Abends eröffnete Ben Feldermann (Kl. 7c) mit einem Präludium von Johann Sebastian Bach, das er am Flügel in einem berührenden Stimmenfluss interpretierte. Die Moderatorinnen hatten bereits zuvor auf die Unordnung des kleinen Nachtgespensts hingewiesen, in der man auch die Notenblätter von Bens Präludium nicht finden konnte – somit spielte er sicher auswendig. Auf Probleme in der heutigen Gesellschaft verwies Alicia Victoor (JGS II) in ihrem Song „Elfenbein“ der Gruppe Marteria. Ihr warmer Gesang, der sich gekonnt an den Stil des Melodic-Rap anlehnte, ging unter die Haut. In einem eindringlichen Statement wandte sie sich danach an das Publikum und sensibilisierte für mehr Bewusstheit im Umgang mit Natur und Umwelt.

Als brillanter Vorleser und Sieger des letztjährigen Vorlesewettbewerbs beschloss abermals Ben Feldermann den Abend mit einem zweiten Leseausschnitt aus dem Buch „Nennt mich nicht Ismael“. Das Publikum bedankte sich für einen unterhaltsamen Abend mit be“geister“tem Applaus.

Besonderer Dank gilt der Technik AG unter Leitung von Ralf Lehmann, die wiederum optisch und akustisch für die rechte Stimmung sorgte, sowie dem Fotografen Darian Dobrescu (Kl. 7b), in Unterstützung von Sascha Reichardt.

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