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Opernausflug nach Leipzig - Schüler des EAG Oberkochen in der sächsischen Metropole

Kultur ist einer der elementaren Grundpfeiler der Allgemeinbildung, die ein Schüler in der Schule vermittelt bekommen sollte.
Auch deshalb veranstaltet das Ernst-Abbe-Gymnasium, und vor allem die Fachschaft Musik, vertreten von Herrn Bernd Grill, jedes Jahr einen Opernausflug ins Stuttgarter Staatstheater. Für die „eingefleischten Opernfans“ bietet Herr Grill zudem noch einen mehrtägigen Ausflug in eine deutsche Großstadt mit Opernbetrieb an.
Auch in diesem Schuljahr fand ein solcher Ausflug statt: die Schüler besuchten die sächsische Stadt Leipzig, die Musikbegeisterten wohl zuerst etwas wegen des Leipziger Gewandhauses sagen mag.
Am Freitag, dem 23. Februar traf man sich am Aalener Hauptbahnhof, von wo aus die Schüler unter Begleitung von Herrn Grill zum ersten Zwischenstopp nach Nürnberg fuhren. Den dortigen fast zweistündigen Aufenthalt nutzte man nicht etwas zum „Am-Bahnhof-Rumhocken“; stattdessen ging es durch die Fußgängerzone über die Pegnitz auf die Burg, wobei man den berühmten Markt ebenfalls überquerte. Neben interessanten Sachinformationen über Nürnberg bot der sonnige Tag auch Gelegenheit für einige Fotos. 
Mit dem ICE gelangte man schließlich ans Reiseziel nach Leipzig, wo die Gruppe direkt gegenüber dem Bahnhof ein Hotel bezog. Den Abend nutzten alle, um auf den mdr-Turm zu fahren und die Stadt von oben zu betrachten. Der Augustusplatz mit der Universität, dem Opernhaus und dem Gewandhaus bot einen beeindruckenden Anblick.
Am nächsten Morgen besuchten die Schüler nach dem Frühstück das Völkerschlachtdenkmal, das anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Völkerschlacht (1813) im Jahre 1913 erbaut wurde. Den riesigen Bau, der mit 91 m eines der höchsten Denkmäler Europas ist, erklommen die Schüler über enge Treppen. Der Ausblick auf der Dachplattform belohnte jedoch die Mühen des Aufstiegs über Krypta und Chorränge. Später besuchte man noch die Ruhmeshalle, in der man sich wie ein Sterblicher auf dem Olymp fühlte. Anschließend konnte man sich über die Restauration des Denkmals informieren.
Zurück in Leipzigs Zentrum folgte ein kurzer Rundgang über den Altstadtring, der unter anderem eine Besichtigung der Nikolaikirche (Ausgangspunkt der Montagsdemonstrationen in der DDR), der Thomaskirche (Johann Sebastian Bachs letzter Wirkungsstätte) und der Mädler-Passage mit dem bekannten Lokal „Auerbachs Keller“ enthielt. Anschließend durften die Schüler allein durch die Stadt ziehen. Am späten Nachmittag folgte als erster abendlicher Vorgeschmack eine Führung durch den Konzertsaal des Gewandhauses mit Fokus auf die schlicht überwältigende Silbermann-Orgel. Danach war es schon Zeit, ins Hotel zurückzukehren und sich auf die Aufführung der Oper „Don Carlos“ von Giuseppe Verdi am Abend vorzubereiten.
 
Kurz vor sieben Uhr abends traf die Gruppe im Opernhaus ein. Das Gebäude selbst wirkt auf einen Stuttgarter Operngänger erstaunlich schlicht. Die Oper „Don Carlos“ nach dem gleichnamigen Werk von Friedrich Schiller über den spanischen Infanten, der seine Stiefmutter liebt, war in einer modern-historischen Art inszeniert, und die Drehbühne bot die auf den Zuschauer sehr eindrucksvoll wirkende Möglichkeit, immer neue Räume zu öffnen. Dennoch fühlte man sich am Ende trotz der spannenden Handlung sehr müde und jeder war über das Bett im Hotel froh.
Am nächsten Tag stand die große Opernhausbesichtigung auf dem Programm, die sich als sehr lohnend herausstellte, da man Räume der Oper zu sehen bekam, in die man sonst nicht kommt, und auch einige Anekdoten über den Wiederaufbau des Opernhauses, wie zum Beispiel über die Richard-Wagner-Büste als einziges Relikt des alten Opernhauses, erzählt wurden.
Danach ging es noch einmal auf den mdr-Turm, um die Stadt bei Tag sehen zu können. Nach dem Mittagessen fuhr man per Direktverbindung nach Aalen. Um 21 Uhr kam die Gruppe an, müde, doch mit einigen Geschichten mehr im Gepäck.


Marit Riedel, 9a, Ernst-Abbe-Gymnasium

Opernausflug 2017

Am 16. November 2017 fand wie jedes Jahr der Opernausflug des Ernst-Abbe-Gymnasiums statt.
Dieser wird jährlich im Rahmen des Musikunterrichts der neunten Klassen veranstaltet, bietet aber auch für alle anderen Stufen die Möglichkeit sich kulturell weiterzubilden und sich im Rahmen des Stücks zu amüsieren.
In diesem Schuljahr wurde die Oper „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart in Stuttgart besucht.
Gegen 17.00 Uhr trafen sich die Schüler und Schülerinnen mit den zwei Begleitlehrern Herrn Grill und Frau Liegel am Hauptbahnhof in Aalen, von dort aus fuhr man mit der Bahn nach Stuttgart. Da die Oper erst gegen 19.00 Uhr anfangen würde, bekamen die Schüler im Hauptbahnhof noch die Möglichkeit sich zu stärken oder die Ausstellung astronomischer Aufnahmen im Hauptgebäude zu bewundern.
Anschließend begab man sich zum Opernhaus am Schlosspark. Kurz nach dem Aufnehmen eines Erinnerungsfotos vor dem alt-ehrwürdigen Gebäude, begann die Oper. Im starken Kontrast zum Gebäude stand die moderne Inszenierung des Opernklassikers über die Geschichte des Meisterverführers Don Giovanni. In der Pause wurde diese Inszenierung allseits von den Schülern gelobt.
Die Oper endete gegen 22.15 Uhr, daher gelang es der Ausflugsgruppe nicht mehr, den früheren Zug nach Aalen zu erreichen.  Erst um halb ein Uhr morgens erreichten die EAGler Aalen, wo sie von ihren Eltern abgeholt wurden.
Getrübt wurde der erlebnisreiche Abend mit wunderschöner Musik und  tollen Szenenbildern und Eindrücken nur vom wenigen Schlaf bis zum Morgen.
(Marit Riedel, Klasse 9a)

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