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Wertsachen“ –Landtagspräsidentin Aras lud nach Königsbronn ein

Im Rahmen der Veranstaltung „Wertsachen - was uns zusammenhält“ präsentierten die Schüler der Oberstufenkurse Geschichte und Gemeinschaftskunde ihre Gedanken zum Widerstandsrecht, Artikel 20 Absatz 4 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.
Dem Grußwort der Landtagspräsidentin Muhterem Aras folgten die Redebeiträge der Schüler, die auf großes Echo der Anwesenden stießen. Der wissenschaftliche Leiter der Gedenkstätte „Deutscher Widerstand“ aus Berlin, Prof. Dr. Peter Steinbach, bezog sich in seinen Ausführungen immer wieder auf die Gedanken der Schüler. Dabei artikulierten die Schüler deutlich, dass unsere Zeit politisches Engagement von allen, nicht nur einigen, erfordert.
Unter den Gästen befand sich auch Léonie-Claire Breinersdorfer, die in der anschließenden Podiumsdiskussion zu ihrem Film „Elser – Er hätte die Welt verändert“ Rede und Antwort stand. Eine Einladung ans EAG nahm die Drehbuchautorin gerne an.
Visuelle Präsentationen unserer Schüler umrahmten die Veranstaltung

Pennäler als virtuelle EU-Parlamentarier

Politischer Tag „Fokus Balkan online KOMPAKT“ hieß es für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe elf am Ernst-Abbe-Gymnasium Von Lothar Schell

Wie werden Balkan-Staaten künftig in die Europäische Union einbettet? Diese Frage haben ganz real die Parlamentarier der EU zu beantworten. Albanien, Serbien oder Nord-Mazedonien könnten potentielle EU-Beitritts-Kandidaten sein. Die Firma Carl Zeiss AG hatte es mit einem honorigen Sponsoring ermöglicht, dass Vertreter der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg eine Exklusiv-Veranstaltung am EAG abhielten. Schüler schlüpften im ganztägigen Planspiel in die Rolle von Beitrittskandidaten, von EU-Parlamentariern und von Mitgliedern der EU-Kommission. Eingerahmt wurde das Planspiel durch eine interaktive Einführung in die Institutionen der EU, die Regeln für eine EU-Erweiterung und eine intensive Auswertung des Planspielgeschehens inklusive des Transfers in die Realität. „Der Politische Tag ist eng vernetzt mit dem Fachbereich Gemeinschaftskunde, um unseren Schülern hautnah das Gefühl fürs politische Geschehen zu geben“, betonte Lehrerin Yvonne Zehnder. Das Online-Planspiel „Fokus Balkan online KOMPAKT“ bestand aus Online- und Offline-Phasen und wird von der Georg-August-Universität Göttingen wissenschaftlich evaluiert

Was sagt Aalen zur gewünschten Heide-Erweiterung?

Kommunalwahl

Zweihundert Zuhörer lauschten den Ergüssen der vier Fraktionssprecher bei der Podiumsdiskussion der Lokalen Agenda. Beim Thema Gewerbegebiet schieden sich die Geister Von Lothar Schell
Oberkochen
Einen festen Zeitrahmen hatte Schulleiter und Moderator Ulrich Wörner vorgegeben. Fensterreden, wie mitunter im Gemeinderat zelebriert, blieben außen vor. Das war wohltuend. Auch, dass die Pennäler Fragen stellen konnten. Zum Thema „Welches Europa wünschst Du Dir“ präsentierte Pauline Hermann ihren Siegerbeitrag aus der Pecha-Kucha-Night und von jeder Partei durfte sich ein Kandidat für die Gemeinderatswahl vorstellen. Auf dem Podium saßen: Jörg Schulle (CDU), Richard Burger (SPD), Bernd Kresse (FBO) und Dr. Joachim Heppner (Bündnis 90/Die Grünen). Edgar Hausmann stellte das Prozedere der Gemeinderats- und Europawahl vor. Nachstehend die Themenschwerpunkte und die Stellungnahmen der Kommunalpolitiker.

Das wichtigste kommunalpolitische Thema
Richard Burger bezog sich auf das im Jahr 2000 realisierte interkommunale Gewerbegebiet. Der gesamte Wohlstand Oberkochens sei darauf gegründet: Zur Gegenwart: Neubau Hallenbad, Schulzentrum und Neue Mitte. Der Reichtum der Stadt hänge nicht mit dem interkommunalen Gewerbegebiet zusammen, weil SMT sich gar nicht dort befinde, erklärte Dr. Joachim Heppner. In Sachen Schwimmbad hätten die Grünen von Beginn an für einen Neubau plädiert. Das Thema Festhalle würden die Grünen gerne neu diskutieren, da es im Dreißental eng werde. In Sachen Sporthalle müsse man eng ins Gespräch mit den Vereinen gehen, sagt Bernd Kresse. Beim neuen interkommunalen Gewerbegebiet sei der Einstieg der Stadt wichtig Ein Drittel sei besser als kein Drittel. Die CDU ziehe mit der SPD in vielen Punkten an einem Strang, meinte Jörg Schulle. Dazu zählten auch Schwimmbad und Sporthalle. Den örtlichen Unternehmen Expansionsmöglichkeiten zu bieten sei oberste Maxime. Man müsse das Verkehrschaos im Süden angehen und attraktiven Wohnraum für Familien schaffen.
Das „Kitzelthema“ YG-1
Wenn ein großes Unternehmen ansiedeln wolle, könne man nicht Nein sagen. Ja zu „YG-1“ sei die richtige Entscheidung gewesen, blickt Jürgen Kresse zurück. Jetzt sei die Stadt in Sachen Wohnraum gefordert. Innen vor außen sei die Devise der FBO. Ein großes, zusammenhängendes Wohngebiet sah der FBO-Sprecher nur in einer „Heide-Erweiterung“, die vor sieben Jahren am Aalener Nein gescheitert sei. Auch Jörg Schulle befürwortete einen Flächentausch mit der Stadt Aalen. Oberkochen brauche auch dringend Wohnungen für Menschen mit mittlerem und geringem Einkommen. Die Entscheidung „Pro YG-1“ sei richtig gewesen. „Besser als große Lager und dann keine Einkommensteuer“, so Schulle. Oberkochen habe zwar einen Luxus an Arbeitsplätzen, aber die Vergangenheit habe gezeigt, dass dies schnell kippen könnte, erklärte Richard Burger. YG-1 sei eine knappe Entscheidung gewesen, aber man könne auf weitere Arbeitsplätze nicht verzichten. Gespannt sei man, wie die Stadt Aalen auf den neuen Anlauf in Sachen Heide-Erweiterung reagiere. Dr. Joachim Heppner scherte aus: „YG-1 ist verantwortungsloser Umgang mit knappen Flächen.“ Diese Flächen seien für die Weiterentwicklung des heimischen Gewerbes vorgesehen gewesen. Man brauche auch keine Flächen für Einfamilienhäuser, vielmehr müsse verdichtetes Bauen im Fokus stehen.
Visionen für die Jugend
Alle vier Vertreter appellierten an die Jugend, sich einzubringen, dem Gemeinderat auf die Pelle zu rücken und sich loszulösen von der „Bedien-Mentalität.“ Einem Jugend-Forum oder einem Jugend-Gemeinderat stehe man offen, aber letzterer sei eben nur ein Beratungs- und kein Entscheidungsgremium. Bernd Kresse erinnerte an die Urstunde des Jugendhauses in den 1970er Jahren, als „Wir dem Gemeinderat ewig auf die Füße getreten sind.“ Richard Burger meinte: „Wir haben ein Kindergarten-, Schul- und Betreuungsangebot, nach dem sich andere Kommunen die Finger schlecken würden.“ Ü 50 für Ü 15 sei der falsche Weg, Jugendliche seien zum aktiven Mitmachen gefragt, so Jörg Schulle.
…. Und der Klimawandel
Man war sich einig, dass der Nahverkehr verbessert werden muss. Dr. Joachim Heppner meinte, der Gemeinderat habe sich bislang in Sachen Klimaschutz kontraproduktiv verhalten. Es gelte, die Einpendler-Problematik in den Griff zu bekommen und einen weiteren Bahnhalt bei SMT zu schaffen. Dass Oberkochen in Sachen Klimaschutz keinerlei Entscheidungsgewalt habe, machte Bernd Kresse deutlich. Er schlug – wie schon einmal gehabt – eine Abrissprämie für alte Häuser vor sowie eine Bebauung im Zentrum in Regie der Stadtwerke. Richard Burger sah die Möglichkeit einer Verbesserung der Energiebilanz im Kontekt mit der GEO und den Stadtwerken.

Politiker und Schüler im Gespräch Kommunalwahl

Was Schülerinnen und Schüler des Ernst-Abbe-Gymnasiums bei der Podiumsdiskussion von vier Kandidaten zur Kommunalwahl erfahren. Von Lothar Schell - Oberkochen

Zweihundert Zuhörer lauschten den vier Fraktionssprechern bei der Podiumsdiskussion der Lokalen Agenda. Beim Thema Gewerbegebiet schieden sich die Geister.
Einen festen Zeitrahmen hatte Schulleiter und Moderator Ulrich Wörner vorgegeben. Fensterreden blieben außen vor. Zum Thema „Welches Europa wünschst Du Dir“ präsentierte Pauline Hermann ihren Siegerbeitrag aus der Pecha-Kucha-Night. Von jeder Partei durfte sich ein Kandidat für die Gemeinderatswahl vorstellen. Auf dem Podium saßen: Jörg Schulle (CDU), Richard Burger (SPD), Bernd Kresse (FBO) und Dr. Joachim Heppner (Bündnis 90/Die Grünen). Edgar Hausmann stellte das Prozedere der Gemeinderats- und Europawahl vor.
Das waren die Themenschwerpunkte und die Stellungnahmen der Kommunalpolitiker.

Das wichtigste kommunalpolitische Thema: Richard Burger bezog sich auf das im Jahr 2000 realisierte interkommunale Gewerbegebiet. Der gesamte Wohlstand Oberkochens sei darauf gegründet. Konkret: der Neubau Hallenbad, das Schulzentrum und die Neue Mitte.
Der Reichtum der Stadt hänge nicht mit dem interkommunalen Gewerbegebiet zusammen, weil SMT sich gar nicht dort befinde, erklärte Dr. Joachim Heppner. In Sachen Schwimmbad hätten die Grünen von Beginn an für einen Neubau plädiert. Das Thema Festhalle würden die Grünen gerne neu diskutieren, da es im Dreißental eng werde.
In Sachen Sporthalle müsse man eng ins Gespräch mit den Vereinen gehen, sagte Bernd Kresse. Beim neuen interkommunalen Gewerbegebiet sei der Einstieg der Stadt wichtig.
Die CDU ziehe mit der SPD in vielen Punkten an einem Strang, meinte Jörg Schulle. Dazu zählten Schwimmbad und Sporthalle. Die örtlichen Unternehmen bräuchten Expansionsmöglichkeiten. Man müsse das Verkehrschaos im Süden angehen und Wohnraum für Familien schaffen.
YG-1 und Wohnraum: Wenn sich ein großes Unternehmen ansiedeln wolle, könne man nicht Nein sagen. Ja zu „YG-1“ sei die richtige Entscheidung gewesen, blickt Jürgen Kresse zurück. Jetzt sei die Stadt beim Wohnraum gefordert. Ein großes, zusammenhängendes Wohngebiet sieht der FBO-Sprecher nur in einer „Heide-Erweiterung“, die vor sieben Jahren am Aalener Nein gescheitert sei. Auch Jörg Schulle befürwortete einen Flächentausch mit der Stadt Aalen. Oberkochen brauche auch dringend Wohnungen für Menschen mit mittlerem und geringem Einkommen. Die Entscheidung „Pro YG-1“ sei richtig gewesen.
Oberkochen habe zwar viele Arbeitsplätzen, aber die Vergangenheit habe gezeigt, dass dies schnell kippen könnte, erklärte Richard Burger. Gespannt sei man, wie die Stadt Aalen auf den neuen Anlauf in Sachen Heide-Erweiterung reagiere.
Dr. Joachim Heppner scherte aus: „YG-1 ist verantwortungsloser Umgang mit knappen Flächen.“ Diese Flächen seien für die Weiterentwicklung des heimischen Gewerbes vorgesehen gewesen. Man brauche auch keine Flächen für Einfamilienhäuser, vielmehr müsse verdichtetes Bauen im Fokus stehen.
Visionen für die Jugend Alle vier Vertreter appellierten an die Jugend, sich einzubringen, dem Gemeinderat auf die Pelle zu rücken und sich loszulösen von der „Bedien-Mentalität.“ Einem Jugend-Forum oder einem Jugend-Gemeinderat stehe man offen, aber letzterer sei eben nur ein Beratungs- und kein Entscheidungsgremium.
Bernd Kresse erinnerte an die Urstunde des Jugendhauses in den 1970er Jahren. Richard Burger meinte: „Wir haben ein Kindergarten-, Schul- und Betreuungsangebot, bei dem sich andere Kommunen die Finger schlecken würden.“ Jugendliche seien zum aktiven Mitmachen gefragt, sagte Jörg Schulle.
Der Klimawandel Die Sprecher waren sich einig, dass der Nahverkehr verbessert werden müsse.



Bildung muss allen offenstehen – Podiumsdiskussion mit Prominenz

Die SMV des Ernst-Abbe-Gymnasiums feierte Premiere. Die Vertreter der hohen Politik hatten zu wichtigen Themen vor der Europawahl und der Kommunalwahl viel zu sagen.


Was die beiden Moderatoren Julius Siebert und Paul Seibold in der Vorbereitung, Organisation und Durchführung geleistet hätten, dies sei vorbildhaft. Da waren sich die Landtagsabgeordneten Winfried Mack (CD’U), Andreas Stoch (SPD) und Martin Grath (Grüne) sowie Saskia Jürgens von den Linken und Christian Müller von der FDP einig. Udo Stein (AFD) ließ sich krankheitsbedingt entschuldigen. „Eine tolle Sache, macht von Eurem Wahlrecht Gebrauch“, appellierte Bürgermeister Traub. „Hohen Respekt“ zollte Schulleiter Ulrich Wörner seinen Pennälern. In der angenehm kurz gehaltenen Vorstellung betonte Wilfried Grath, dass bei den Grünen die Vernetzung von Ökonomie und Ökologie Platz eins im Wahlprogramm einnehme. „Wir sind für die Menschen da, wir kämpfen für ein zukunftsfähiges und friedliches Europa“, meinte Winfried Mack. Andreas Stoch erklärte, jeder Mensch müsse in dieser Gesellschaft seinen Platz haben. Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit seien oberste Maximen. Christian Müller verwies auf die Werte der FDP: Weltoffenheit, lösungsorientiert, enger Bezug zum sozialen Rechtsstaat. Soziale Gerechtigkeit, Frieden für alle und Umweltschutz hob Saskia Jürgens auf den Schild der Linken. Einige Themen im Überblick:
Europäischer Grenzschutz
Saskia Jürgens betonte mit Nachdruck das Recht aus Asyl. Schutzsuchenden Menschen müsse Heimat gegeben werden. Wer jetzt schon integriert sei, der müsse im Land bleiben dürfen, erklärte Martin Grath. Wenn man von Asyl rede, spreche man von Menschen in Not, erklärte Winfried Mack. Einem Einwanderungsgesetz liege ein egoistisches Motiv zugrunde. Zu einem Spurwechsel von „Spur Asyl zur Spur Zuwanderung“ könne man ja sagen, allerdings mit Stichtag Vergangenheit.
Bildung
Saskia Jürgens setzte sich für gemeinsames Lernen ein, allerdings werde an den Gemeinschaftsschulen wieder aussortiert. Auch Kinder mit Förderbedarf müssten ihren Platz haben. Christian Müller forderte eine Forcierung der Digitalisierung und höhere finanzielle Anstrengungen bei Schulgebäude, Lehrern und Sozialarbeitern. Die Kulturhoheit in der Bildungspolitik müsse bei den Ländern bleiben. „Wo Abitur drauf steht, muss auch Abitur drin sein und hier steht das Land vorbildlich da“, betonte Winfried Mack. Der Förderalismus müsse hochgehalten werden, fügte Andreas Stoch hinzu.
Umwelt
Die Vertreter von CDU, SPD, FDP und Grünen waren sich einig, dass Automobil-Konzerne in Sachen Nachrüstung in der Pflicht stehen. „Wir wollen keine Diesel-Fahrverbote, auf der anderen Seite habe aber die Gesundheit der Menschen oberste Gewichtung, erklärte Martin Grath. Andreas Stoch sprach von der „immensen Herausforderung veränderter Formen der Mobilität. Die Autoindustrie müsse ehrlicher werden, Fahrverbote würden gerade jenen Menschen mit geringem Einkommen nicht helfen. „Die Automobil-Branche hat beschissen und muss in die Verantwortung“, sagte Winfried Mack.
Kommunen
Die beiden Moderatoren setzten sich für eine kostenfreie Kindertagesbetreuung ein. „Wünschenswert, aber nicht bezahlbar“, meinte der Grünen-Vertreter. Man müsse viel Geld für Sprachförderung und Personal an den Schulen investieren. Bildung dürfe nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen, fügte Andreas Stoch hinzu. Die Zukunftschancen eines Kindes werden „zwischen Null und zehn“ geebnet.
Bei einer Spontan-Abstimmung votierten alle Politiker für eine „Ehe für alle“ Beim Thema „Wahlrecht ab 16“ gab es ein 4:1, Winfried Mack votierte fürs Wahlrecht ab 17 Jahren. Vier Ja-Stimmen und ein Nein (Mack) gab es bei der Frage nach einer Legalisierung von Cannabis.
Von Lothar Schell

Politik am EAG

Für Politik sensibilisieren
Am 22. März findet am Ernst-Abbe-Gymnasium eine Podiumsdiskussion statt. Wie Paul Seibold und Julius Siebert vor der Europawahl im Mai Lust auf politische Themen machen wollen
„Wir haben festgestellt, dass manche Mitschüler keinen großen Bock auf Politik haben oder einfach Grundlagen fehlen“, so Paul Seibold und Schülersprecher Julius Siebert gegenüber der Schwäpo. Man habe nun die Idee gehabt, im Vorfeld der Europawahlen eine Podiumsdiskussion am EAG zu planen. Man sei in den letzten Monaten nicht untätig gewesen, habe eine Probewahl in der Jahrgansstufe eins durchgeführt und Wahlprogramme der Parteien vorgestellt. Dabei sei man zur Erkenntnis gekommen, dass „in politischen Grundfragen viel Luft nach oben besteht“, so die beiden Schüler. Dies werde auch immer wieder im Gemeinschaftskunde-Unterricht deutlich. Schulleiter Ulrich Wörner sei dem Vorschlag nach einer Podiumsdiskussion gleich zugeneigt gewesen. Nicht ohne Stolz verweisen Paul Seibold und Julius Siebert darauf, dass „wir bei den Landtagsabgeordneten offene Türen gefunden haben.“ Am 22. März von 7.45 Uhr bis 9.15 Uhr soll die Podiumsdiskussion im Form des Ernst-Abbe-Gymnasiums stattfinden. Fest zugesagt haben bereits Winfried Mack (CDU), Andreas Stoch (SPD) und Martin Grath von Bündnis 90/Die Grünen. Eventuell werden auch die FDP und die AFD mit Vertretern auf dem Podium Platz nehmen.
Worum es bei der Podiumsdiskussion geht
Noch sind die beiden EAG-Schüler dabei, die Details für die Podiumsdiskussion abzuklären. Zunächst einmal sollen die Teilnehmer in einem kurzen „Opening“ die Ziele ihrer Parteien vorstellen. Zur Sprache kommen werden in der Podiumsdiskussion Themen zur Bildungspolitik, Migration, Umweltpolitik, Pflegenotstand und zum Datenschutz. Aber auch das Thema „Drogen“ soll thematisiert werden. Breiter Raum soll schließlich einer Fragerunde eingeräumt werden.
Von Lothar Schell

im Bild von links

Paul Seibold,Julius Siebert

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