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Acht junge Forscher des EAG zeigen sich beim Regionalwettbewerb ‚Jugend forscht!‘

Acht Schülerinnen und Schüler des Ernst-Abbe-Gymnasiums präsentierten sich mit ihren Forschungsprojekten beim 23. Regionalwettbewerb von ‚Jugend forscht!‘ bei der Firma ZEISS in Oberkochen statt. Am Freitag, den 14. Februar, fand die Jurierung statt. Am Samstag waren alle 57 Projekte der 114 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Region Ostwürttemberg zu bestaunen.

Gleich zwei Forscher-Gruppen des EAG erforschten die Frage: ‚Wie werden Spaghetti perfekt al dente?‘ Die gekochten Spaghetti werden dabei von einem selbstgebauten Messgerät – dem Aldentometer – als ‚al dente‘ bestimmt. So werden selbstgekochte Spaghetti nie mehr zu hart oder zu weich. Die Forscher-Gruppe der Klasse 5b um Ella Huwer, Dàvid Major und Levin Greifzu fügten ihrem Aldentometer einen Gewürzhalter und eine Wandleuchte als Zusatzfunktion hinzu. Mit dem Aldentometer von Erik Stolz und Gabriel Weber aus der Klasse 5c kann man Spaghetti Portionen für eine bis drei Personen abmessen. „Das Beste war, dass wir bei dem Forschungsprojekt jedes Mal Nudeln essen konnten“ sagte Ella Huwer. Außerdem hat sie schon viele weitere Ideen für folgende Forschungsprojekte.

Lina Ringler und Magnus Hinnenberg aus der Klasse 6 erforschten in ihrem Projekt den Einfluss von Säuren des Alltags auf Zähne. In verschiedenen Experimentierreihen untersuchten sie die Frage: „Ist es besser, vor oder nach dem Trinken von säurehaltigem Fruchtsaft oder Cola Zähne zu putzen?“ Durch die Untersuchung der behandelten Zahnoberflächen mithilfe eines Rasterelektronenmikroskops der Hochschule Aalen fanden Lina und Magnus heraus, dass es besser ist, die Zähne vor dem Trinken von Fruchtsaft oder Cola zu putzen. Das Fazit von Magnus: „Es war ein spannendes Projekt und ich werde jetzt immer Zähne putzen, bevor ich Cola trinke – wenn ich daran denke.“

Juna Baier führte ihr Forschungsprojekt aus dem vergangenen Jahr fort. In ihrem Projekt mit dem Titel ‚Kristallzucht 2.0‘ untersuchte Juna die Bildung von Kristallen an verschiedenen Fäden. Dabei verglich sie sowohl die Fadenart als auch die Kristallbildung bei verschiedenen Temperaturen. Junas Fazit: „Je säugfähiger ein Faden und je höher die Temperatur, desto besser werden die Kristalle.“ Wie sie genau weiter machen möchte, weiß sie noch nicht genau. „Vielleicht etwas mit Astronomie, aber ich bin mir noch nicht ganz sicher“ so Juna.

Großer Dank gilt den Betreuerinnen und Betreuern Frau Bienwald, Frau Frank und Herrn Reichardt, welche die Schülerinnen und Schülern bei der Vorbereitung ihrer Projekte unterstützen und Frau Fick als Wettbewerbsleiterin. Außerdem bedankt sich die gesamte Jugend forscht-Gemeinde des EAG bei Herrn Dieter Brocksch, welcher als Patenbeauftragter der Firma ZEISS seit vielen Jahren wertvolle Arbeit für den Regionalwettbewerb Ostwürttemberg geleistet hat. Er verabschiedete sich am vergangenen Wochenende in den wohlverdienten ‚Jugend forscht-Ruhestand‘.

Gruppenbild auf Treppe:
Reihe 1: Gabriel Weber, David Màjor,
Reihe 2: Lina Ringler, Levin Greifzu, Betreuerin Frau Bienwald
Reihe 3: Ella Huwer, Juna Baier, Betreuerin Frau Frank,
Reihe 4: Schulleiter Herr Wörner, Magnus Hinnenberg, Betreuer Herr Reichardt

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