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 Der kleine Prinz“ zum Anfassen am EAG

Viele Figuren tauchen an verschiedenen und geheimnisvollen Ortenauf. Die Theater-AG zieht mit einer Vielzahl von Effekten und Requisiten das Publikum in ihren Bann.
Eigentlich ist der „Kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry inhaltlich überschaubar. Aber es kommen viele Figuren an vielen Orten vor und da ist es die hohe Kunst des Theaterspielens, diese pointiert ins rechte Licht zu rücken und Ausdruck zu schaffen. Ausdruck im Ensemble, in der Inszenierung und in der Transponierung. Und gerade da hat sich die Theater-AG des Ernst-Abbe-Gymnasiums ein ganz dick gefülltes Ideen-Paket einfallen lassen. Der „Kleine Prinz“ lebt auf einem fernen, unbekannten Stern, der winzig klein ist. Dort pflegt er eine Rose und drei Vulkane und eines Tages beschließt er, sich auf eine abenteuerliche Reise durchs Universum zu begeben, um Neues zu entdecken. Die eindrucksvolle Theaterfahrt des EAG-Teams beginnt, Landung auf den Planeten. Ein Märchen über die Suche nach Freundschaft, Menschlichkeit und Wahrheit. Der Transfer in den Alltag gelingt den Theater-Eleven des EAG mit einer bombastisch-authentischen Gesamtleistung, unterstützt von einer fantasievollen Ausstattung mit Requisiten und Kostümen. Mit Kopf, Herz und Hand, im Monolog und in Zwiegesprächen, mit Witz und Ideenreichtum. Dynamisch, lebendig und kraftvoll, aber auch mit Hintersinn und sensiblem Tiefgang. Begegnung mit Neuem und Fremdem, aber auch Freundschaft sind Themen, die heute im Alltag brisante Aktualität wiederspiegeln. Herrlich anzuschauen die Tänzerinnen des Vogelzugs und die Darstellung des Publikums des Astronomen und ein munter artikulierender Chor. Gleich dreimal servierte das EAG den „Kleinen Prinzen“ – ein Erfolg im Dreier-Pack.
Von Lothar Schell


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